Bericht
Am 27. April war es endlich so weit: Die KIT Graduate School ENZo lud zum Career Talk
ein und wir versammelten uns im Triangel direkt am Karlsruher Kronenplatz. Schon beim
Betreten merkte man, dass es kein steifer Info-Abend werden würde – die Atmosphäre in
der Location war locker und die Vorfreude bei den vielen Gästen, von neugierigen
Studierenden bis hin zu erfahrenen Speakern, deutlich spürbar.
Pünktlich um 17 Uhr übernahmen Heike Kull und Prof. Jörg Sauer das Wort. Die
beiden leiten ENZo nicht nur mit viel Herzblut, sondern moderierten den Abend auch mit
einer ordentlichen Portion Humor, so dass das Eis sofort gebrochen war. Nach einer kurzen
Einleitung wurde es dann spannend, als die Gäste auf die Bühne gebeten wurden. Zuerst
erzählten zwei Frauen von ihrem ganz persönlichen Weg – von den ersten Schritten
nach dem Studium bis hin zu ihren heutigen Positionen. Es war toll zu hören, dass Karrieren
selten schnurgerade verlaufen, und die Tipps, die sie uns mitgaben, waren richtig
bodenständig und hilfreich. Danach berichteten zwei sympathische Experten von Siemens
Energy über ihren Arbeitsalltag und zeigten uns, was in der Energiewelt gerade alles passiert.
Mit einer abschließenden kurzen Fragerunde endete der Plenumsteil: Alle Sprecher versammelten sich auf einem großen Sofa, was dem Ganzen
den Charakter eines gemütlichen Wohnzimmergesprächs gab. Alle hatten noch eine Take-
Home-Message oder persönlichen Motivation für die Zuhörer wie beispielsweise: „Eine
Promotion schult auch eigenes Denken und Problemlösungsstrategien, nicht nur das
Fachwissen“ oder „Karrieren sind Wege, die man gehen muss – sei flexibel“.
Als kleines Dankeschön bekamen die Referenten am Ende das Spiel
„What’s Next“, das sogar von Promovierenden-Teams innerhalb der „ENZo Real
World Projects“ selbst entwickelt wurde – ein wirklich passendes Geschenk
für einen Abend, an dem sich alles um die Zukunft drehte.
Dieser erste Teil ging dann nahtlos in einen
intensiven Austausch mit über den Sprecher Vortragenden über, die
ihre eigenen kleinen Stände hatten. Man konnte
einfach hingehen und seine speziellen Fragen in Ruhe im 1-zu-1-Gespräch klären aber- so
fühlte sich alles sehr nahbar an. Genau dieser persönliche Austausch war das Ziel des
Abends, und als das Event gegen 20 Uhr zu Ende ging, hatten viele von uns nicht nur neue
Infos im Kopf, sondern auch ein paar tolle neue Kontakte geknüpft. Es war ein rundum
gelungener Abend.